Die Wangari Maathai International School (WMIS) is a public international school in Berlin offering bilingual education in German and English. Established in 2017, WMIS builds on the successful international and bilingual educational model of the Nelson Mandela School, while having developed its own distinct and vibrant school community.
WMIS was founded particularly to serve children from internationally mobile families and brings together students from a wide range of national, cultural and linguistic backgrounds. The school offers two classes per grade, allowing it to maintain a small, close-knit community in which students, families and staff know one another well.
The school first opened its doors in 2017 with a single Grade 1 class at Babelsberger Str. 24 in Berlin. Since then, WMIS has grown year by year and, in the 2026/27 school year, provides bilingual education from Grade 1 through Grade 10, encompassing both primary and middle school.
As WMIS continues to develop, plans are underway to extend the school’s educational pathway beyond Grade 10. The development of the upper secondary years leading to the Abitur, as well as an IB programme, is currently in planning, with the aim of providing students with a continuous international and bilingual educational pathway through to university entrance qualifications.
Despite its growth, WMIS has retained one of its defining characteristics: a welcoming, highly engaged and close-knit international school community. With just two classes per grade, families have the opportunity to become actively involved in school life, and the small school environment helps foster a strong sense of belonging among students, parents and staff.
More information about the school can be found on its official website: http://wangari-maathai-schule.de/.
Über Wangari Maathai
Der Name der Schule wurde von den Familien der Schule nach dem berühmten kenianischen Friedensnobelpreisträger, Professor, Wissenschaftler, Umweltaktivisten, Frauenrechtler, Menschenrechtsaktivisten und grünen Politiker Prof. Dr. Wangari Maathai gewählt.
Die offizielle Taufzeremonie fand am 22. März 2019 statt. Unter den Teilnehmern waren neben Vertretern des Auswärtigen Amtes und der Senatsverwaltung von Berlin auch der damalige Staatssekretär Rackles und der kenianische Botschafter SE Herr Joseph K. Magutt.
Wangari Maathai wurde am 01. April 1940 im Distrikt Nyeri im kenianischen Hochland geboren. Nach ihrer Schulzeit in einer Klosterschule erhielt sie ein Stipendium für ein Biologiestudium in den USA (Mount St. Scholastica College in Kansas). Ihr Studium führte sie auch an die Universitäten Pittsburgh, Gießen und München. 1971 promovierte sie als erste Frau in Ost- und Zentralafrika an der Universität Nairobi. Im selben Jahr wurde sie erste Professorin für Veterinäranatomie und später Dekanin ihres Fachbereichs an der Universität von Nairobi.
1977 rief sie das Green Belt Movement ins Leben, ein Aufforstungsprojekt zum Schutz vor Erosion. Im Laufe der Jahre ist daraus eine Bewegung geworden, die mittlerweile in 13 Ländern aktiv ist, mehrere hundert Baumschulen gegründet und mehrere Millionen neue Bäume gepflanzt hat. Wangari wurde zur zentralen Identifikationsfigur der Frauenbewegung in Kenia. Von 1976 bis 1987 war sie im kenianischen Nationalen Frauenrat in Kenia aktiv. Von 1981 bis 1987 war sie Vorsitzende des Rates.
In den 1990er Jahren wurde Maathai Präsidentin, deren Engagement für Umweltschutz und Frauenrechte sie immer wieder in Opposition zum damaligen Staatschef Daniel Moi brachte. Nachdem Wangari Maathai 1997 erfolglos für das Parlament und die Präsidentin kandidierte, wurde sie im Dezember 2002 für die von mehreren Oppositionsparteien gegründete „National Rainbow Coalition (NARC)“ ins kenianische Parlament gewählt. Die NARC ersetzte die Regierung von Daniel Moi, und der neu gewählte Präsident Mwai Kibaki ernannte Maathai zum stellvertretenden Umweltminister. Maathai war Gründer der „Mazingira Green Party of Kenya“ und gilt als erster grüner Politiker Afrikas, der den Sprung in die Regierung geschafft hat.
Im April 2004 wurde ihr der internationale Petra-Kelly-Preis der Heinrich-Böll-Stiftung verliehen. Im Dezember 2014 erhielt Wangari Maathai als erste Afrikanerin den Friedensnobelpreis für ihr Engagement für „nachhaltige Entwicklung, Demokratie und Frieden“. Bereits 1984 erhielt sie für ihr Engagement für die Green Belt Bewegung den Right Livelihood Award (den sogenannten Alternativen Nobelpreis).